§ 1 Der Verein soll ins Vereinsregister eingetragen werden und heißt dann
Pamodzi Deutschland e. V.
Er hat seinen Sitz in Ulm.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck
Zweck des Vereins ist

  • Die Förderung der Entwicklungshilfe durch die Bekämpfung der Armut, die Sicherung der Ernährung, die Förderung des Bildungswesens und die Reduzierung der Arbeitslosigkeit
  • Er verfolgt damit ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ”Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
  • Die Aktivitäten und die Unterstützung des Vereins sollen sich in erster Linie auf die afrikanischen Republiken Malawi, Mosambik und Tansania erstrecken.
  • Zum Wohle der dortigen Bevölkerung wird der Satzungszweck verwirklicht insbesondere durch
    1. Die Durchführung von Entwicklungsprojekten im Agrarbereich unter Berücksichtigung des Umweltschutzes (z.B. ökologischer Anbau, Verwendung solarbetriebener Bewässerungspumpen etc.)
    2. Die Durchführung von technischen Entwicklungshilfeprojekten unter Berücksichtigung des Umweltschutzes (z.B. Solarkocher anstatt Brennholz etc.)
    3. Die ländliche Tourismusförderung (umweltverträglicher Tourismus), z.B. durch die Unterstützung entsprechender Infrastruktur, unter Berücksichtigung der jeweiligen natürlichen und kulturellen Gegebenheiten
    4. Schulungen in allen Aktivitätsbereichen des Vereins
    5. Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland
  • Zur Erfüllung seiner Aufgaben wird der Verein unmittelbar selbst tätig und darf sich zudem Hilfspersonen im Sinne des § 57 Abs. 1 Satz Abgabenordnung bedienen, soweit er Aufgaben nicht selbst wahrnehmen kann oder will.
  • Darüber hinaus betätigt sich der Verein mit der Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden oder Zuschüssen und deren Weiterleitung an steuerbegünstigte Körperschaften, welche diese Mittel unmittelbar für diesen Zweck verwenden, auch als Förderverein im Sinne von § 58 Nr. 1 Abgabenordnung.

§ 3 Selbstlosigkeit
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft
Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden. Dem schriftlichen Aufnahmeantrag kann der Vorstand innerhalb eines Monats ohne Angabe von Gründen widersprechen.
Die Mitgliedschaft endet mit Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss 3 Monate vor dem Jahresende schriftlich mitgeteilt werden.
Die Mitgliedsversammlung beschließt, ob und in welcher Fälligkeit und Höhe Mitgliedsbeiträge erhoben werden.
Bei groben Verletzungen der Vereinspflichten kann der Vorstand den Ausschluss eines Mitglieds beschließen.

§ 5 Mitgliederversammlung
Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per E-Mail erfolgen) mindestens zwei Wochen im voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Die Mitgliederversammlung kann auch online bzw. fernmündlich erfolgen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
Sie fasst mit der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder Beschlüsse. Satzungsänderungen, eine Änderung des Vereinszwecks sowie eine Auflösung des Vereins bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Mitglieder, die sich der Stimme enthalten, werden behandelt wie nicht erschienene.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 30% der Vereinsmitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird.
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert.
Aufgaben der Mitgliederversammlung:

  • Bestimmung der Anzahl, Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands
  • Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands und Beschlussfassung über den Vereinshaushalt.
  • Satzungsänderungen, Änderungen des Vereinszwecks und Auflösung des Vereins
  • Bestimmung der Anzahl und Wahl der Revisoren sowie Entgegennahme deren Berichts

§ 6 Vorstand
Der vertretungsberechtigte Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus zwei Vorsitzenden mit Einzelvertretungsbefugnis. Mehrheitsentscheidungen sind auch für die alleinvertretungsbefugten Vorstandsmitglieder bindend.
Die Mitgliederversammlung beschließt, ob und in welcher Anzahl weitere nicht vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gewählt werden.
Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, die nicht durch Satzung ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.
Er fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, hierüber werden schriftliche Protokolle angefertigt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied anwesend ist.
Beschlüsse des Vorstands können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich oder fernmündlich erklären. Schriftlich oder fernmündlich gefasste Vorstandsbeschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem Vorstandsvorsitzenden oder seinem Vertreter zu unterzeichnen.
Die einzelvertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder sind an die Mehrheitsbeschlüsse des Vorstands gebunden.
Der Vorstand wird für die Dauer von 2 Jahren gewählt.
Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.
Der Vorstand ist berechtigt, eine/n GeschäftsführerIn mit der Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte zu betrauen.
Der Vorstand lädt schriftlich (dies kann auch per E-Mail erfolgen) mindestens zwei Wochen im voraus mindestens einmal im Jahr zur Mitgliederversammlung ein. Die Mitgliederversammlung kann auch online bzw. fernmündlich erfolgen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Satzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen.

§ 7 Beurkundung von Beschlüssen
Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und jeweils vom Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

§ 8 Revision
Die Mitgliederversammlung wählt mindestens eine/n Revisor/in. Die Aufgaben sind die Rechnungsprüfung und die Überprüfung der Einhaltung der Satzungsvorgaben und Vereinsbeschlüsse.

§ 8 Auflösung/Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Entwicklungshilfe.

Gründung des Vereins: Am 20.10.2007 in Herrlingen bei Ulm